Perle der Donau – Die besten Tipps für deinen Städtetrip nach Budapest

Vor wenigen Wochen habe ich mit Stefan das wunderschöne Budapest besucht und auch dir kann ich einen Städtetrip in die ungarische Hauptstadt nur empfehlen. Es ist bereits mein zweiter Besuch in der quirligen Stadt an der Donau, die mich so in ihren Bann gezogen hat, dass ich unbedingt noch einmal mit Stefan herkommen musste. Budapest beeindruckt nicht nur mit tollen Sehenswürdigkeiten. Ebenso versprüht die ungarische Hauptstadt ein ganz besonderes Flair.

Straßenbahnen vor dem Parlament

Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann erfahre hier, wie ich unseren Städtetrip geplant habe und welche Tipps und Tricks ich dir für deine Reise nach Budapest ans Herz legen kann.

Wann ist die beste Zeit im Jahr um Budapest einen Besuch abzustatten?

Aufgrund der geschützen Lage verfügt Budapest über ein eigenes Mikro-Klima, das sich vor allem durch kalte Winter und heiße Sommer auszeichnet.

Zu den kältesten Monaten zählen Dezember und Januar, hier klettert das Thermometer selten über 0°C. Juli und August gehören hingegen mit durchschnittlich 28°C zu den heißesten und trockensten Monaten.

Selfie auf der St. Stephans Basilika
Auch im März scheint die Sonne in Budapest

Für deinen Städtetrip bieten die Frühlings- und Herbstmonate – April, Mai, September und Oktober – optimale Bedingungen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 12°C und 23° Grad und auch die Sonne lässt sich durchschnittlich sechs Stunden pro Tag blicken.

Besonders im April zeigt sich Budapest von seiner schönsten Seite. Nach einem kalten Winter blüht die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes auf. Die Bäume werden grün, Magnolie und Zierkirsche blühen in den schönsten Farben und der Kaffee schmeckt im Freien auch gleich viel besser.

 

Wie viel Zeit für deinen Städtetrip nach Budapest einplanen?

Diese Entscheidung hängt natürlich von der dir verfügbaren Zeit ab.

Stefan und ich nehmen uns gern viel Zeit um eine Stadt zu erkunden. Wir planen unsere Tage nicht so voll, um auch mal auszuschlafen und genügend Zeit zu haben, die Stadt auch kulinarisch zu erleben. Nichts ist schöner als sich in aller Ruhe in ein Café zu setzen und das Flair der Stadt in sich aufzusaugen.

So haben wir für Budapest fünf Tage eingeplant (Mittwoch bis Sonntag).

Ausblick von der St. Stephans Basilika auf das Parlament
Ausblick von der St. Stephans Basilika auf das Parlamentsgebäude

Die Budapester Sehenswürdigkeiten sind allerdings so nah beieinander, dass man Budapest auch locker an einem Wochenende erkunden kann.

Wir haben allerdings festgestellt, dass die Stadt am Wochenende voller wird – vor allem einen Tisch im Restaurant ohne Reservierung zu finden, kann sich am Wochenende schwierig gestalten.

 

Einen günstigen Flug nach Budapest buchen

Die Flugpreise von Deutschland nach Budapest laden dich förmlich zu einem Städtetrip ein. Von Deutschland fliegen zahlreiche Billigflugairlines (wie Ryanair, Easyjet oder WizzAir) in knapp ein einhalb Stunden in die ungarische Haupttadt.

Den günstigsten Flugpreis für Flüge innerhalb Europas erziele ich in der Regel zwei bis ein einhalb Monate vor Reiseantritt. Dabei schwöre ich inzwischen neben momondo vor allem auf die Google Flugsuche, die sehr übersichtlich ist und immer die günstigsten Flüge innerhalb Europas anzeigt.

Belohnt wurde ich bei dieser Reise mit einem unschlagbaren Preis von 32€ pro Person (nur Handgepäck) für den Hin- und Rückflug mit WizzAir von Berlin Schönefeld nach Budapest Mitte März.

 

Wo am besten in Budapest übernachten?

Nicht nur die Flüge nach Budapest sind günstig, auch die Preise für Übernachtungen liegen unter dem europäischen Durchschnitt.

Für deinen Städtetrip nach Budapest empfehle ich dir eine Unterkunft auf der Pester Seite (östlich der Donau) zwischen Freiheitsbrücke und Margaretenbrücken. Eine Unterkunft hier bietet die optimale Ausgangslage für deinen Sightseeingtrip durch Budapest.

Straßenbahn auf der Freiheitsbrücke
Mit der Straßenbahn gelangst du in wenigen Minuten auf die andere Flussseite

Unsere Unterkunft haben wir über booking.com gebucht – ein Apartment mit Küche für 40€ pro Nacht direkt am zentralen Ferenciek tere. Super Lage, keine 10min zu Fuß ins jüdische Viertel, 5min bis zum Donauufer – hier haben wir uns pudelwohl gefühlt. Dass im Preis für unsere Unterkunft kein Frühstück inbegriffen war, für uns ein Vorteil, denn wir lieben es durch die Stadt zu schlendern und tolle kleine Cafés aufzustöbern.

Willst du deine Unterkunft in Budapest auch über booking.com buchen und dabei 15€ verdienen? Dann nutze diesen Empfehlungslink und erhalte nach Aufenthalt eine Gutschrift in Höhe von 15€ auf dein booking.com-Konto.

 

Vom Flughafen in die Stadt

Der Flughafen Liszt Ferenc liegt 16km außerhalb. Mit dem öffentlichen Nahverkehr kommst du preisgünstig und ganz einfach in die Stadt.

Vor dem Terminal 2 fahren die Buslinien 200E und 100E.

Die Buslinie 100E ist die schnellste Verbindung, die dich auf direktem Weg ohne zusätzlichen Stopp vom Flughafen im Halbstunden-Takt zur Station Kálvin tér oder Deák Ferenc tér bringt. Je nach Verkehrslage braucht der Bus für die Strecke duchschnittlich 30 bis 45min. Für diesen Bus benötigst du ein spezielles, nur hier gültiges Ticket für 900 HUF (umgerechnet 2,90€).

Alternativ bietet sich die Linie 200E für die Fahrt in die Stadt an.  In ca. 25min bringt dich der Bus im 10min Takt zur Metrostation Kőbánya-Kispest, von hier steigst in die Metrolinie 3 um, die dich dann in die Stadt bzw. zu deiner Unterkunft bringt. Das Ticket ist ein wenig günstiger, denn für ein Ticket (Einzelfahrt inklusive einem Umstieg) zahlst du nur 530 HUF (1,70€). Entscheidest du dich für eine Zeitfahrkarte gilt diese auch für den Bus 200E, nicht aber für die Linie 100E.

Die Budapester Verkehrsbetriebe haben hier noch einmal alles auf einen Blick zusammen gefasst.

 

Unterwegs in Budapest – der Nahverkehr in Budapest

In Budapest von A nach B zu kommen ist dank des super ausgebauten Nahverkehrs sehr bequem und vor allem super günstig. Hier findest du eine Übersicht aller Tickets und Preise.

Preisliste für den Nahverkehr in Budapest
Preisliste für den Budapester Nahverkehr, Stand März 2018

Insbesondere der Kauf einer Zeitfahrkarte lohnt sich – so kostet zum Beispiel eine 72h Fahrkarte nur 4150 HUF (also gerade mal 13€ – dafür kann man in Berlin noch nicht mal 2 Tage mit dem Nahverkehr fahren). Für einen Wochenendtrip also die optimale Lösung.

Das Ticket kaufst du direkt im Flughafenterminal am Schalter der Budapester Verkehrsbetriebe BKK – zu erkennen an den lila Schildern oder am Automaten direkt an der Bushaltestelle vor dem Terminal 2. Mit der richtigen Kreditkarte bezahlst du im Ausland sogar ganz ohne Gebühren und hebst kostenlos Geld ab.

Wer das volle Kulturprogramm möchte, für den lohnt sich eventuell eine Budapest Card (wahlweise für 24, 48, 72, 96 oder 120h), die du auch am BKK Schalter erwerben kannst. Für umgerechnet ca. 41€ (gültig für 72h) gibt es zahlreiche Preisnachlasse in Museen, Thermalbädern und auch der Nahverkehr ist inbegriffen.

Bei den günstigen Preisen für den Nahverkehr machst du eigentlich nichts falsch, wenn du dir eine Zeitkarte kauftst. Wer seine Unterkunft allerdings gut wählt, für den sind viele Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen. Solltest du dich daher entscheiden, keine Zeitkarte zu kaufen, dann hier ein kleiner Tipp:

In Budapest können Fahrkarten nicht im Bus oder in der Tram gekauft werden. Auch ein Fahrkartenautomat steht nicht an jeder Tram- oder Bushaltestelle – meist sogar nur an Metrostationen. Heißt wer nicht ein bis zwei Einzelfahrscheine (Einzelfahrt ohne Umstieg kostet 350€ – 1,10€) auf Vorrat einstecken hat, der muss in Kauf nehmen, auch mal ein oder zwei Stationen zu laufen bis sich ein Fahrkartenautomat auf tut.

 

Was soll ich einpacken?

Handgepäck ist für einen Städtetrip nach Budapest vollkommen ausreichend – besinn dich auf das Wesentliche. Bequeme Schuhe, deine Lieblingsklamotten und schon kann es los gehen.

Häuserallee zur St. Stephans Basilika
Bequeme Schuhe dürfen auf einem Städtetrip nie fehlen

Und für alle Wellness-Liebhaber/innen unter euch, vergesst die Badesachen nicht! Seit 1934 ist Budapest stattlich anerkanntes Heilbad. Mehr als 100 Thermalquellen machen Budapest daher zu einer wahren Wellnessmetropole.

Die Handgepäckregelungen wurden in den letzten Jahren allerdings deutlich angezogen. Bei WizzAir darf beispielsweise wirklich nur ein Handgepäckstück mitgeführt werden. Das heißt für Stefan – alle vier Objektive für seine Fuji XPro-2 können leider nicht mit.

Was nicht fehlen darf, ein kleines handliches Reisestativ, das tolle Nachtaufnahmen garantiert. Das hat uns übrigens im Handgepäck noch nie Probleme bereitet.

 

Was gibt es in Budapest zu entdecken?

Jedes Jahr kommen 3 Millionen Besucher nach Budapest und das nicht ohne Grund: die ungarische Hauptstadt an der Donau ist wunderschön. Die schönsten Sehenswürdigkeiten Budapests habe ich dir hier zusammengefasst, auch wenn es mir schwer fällt mich auf diese acht zu beschränken, weil es einfach viel zu viele schöne Orte in Budapest gibt.

Blick vom Gellertberg auf die Donau
Nicht umsonst wird Budapest „Perle der Donau“ genannt

Auf Fototour in Budapest

Wo immer wir auch sind, Stefan’s Fuji X-Pro2 ist stets im Gepäck, um unsere Erlebnisse auf Reisen für immer festzuhalten. Ich habe mir übrigens inzwischen auch eine Kamera angeschafft. Nach einer professionellen Beratung durch Stefan habe ich mich für eine Systemkamera – eine Sony Alpha 6000 – entschieden.

Und auch für deinen Städtetrip nach Budapest, empfehlen wir dir deine Kamera einzupacken, denn die Stadt hat einiges zu bieten.

Magst du es auch so sehr wie wir, dir erst einmal von oben einen Überblick über die Stadt zu verschaffen? Wenn ja, dann hast du in der ungarischen Hauptstadt allerlei Möglichkeiten.

Blick vom Gellertberg auf die Stadt bei Nacht
Blick vom Gellertberg auf die Stadt bei Nacht

Auf deiner Fototour durch Budapest darf auf keinen Fall der Besuch der Fischerbastei fehlen. Würden wir nicht so furchtbar gern ausschlafen und spät frühstücken, wären wir auf jeden Fall zum Sonnenaufgang hergekommen. Wem’s nichts ausmacht, lege ich das unbedingt ans Herz. Denn von der Fischerbastei hat man einen tollen Blick auf das Parlamentsgebäude, hinter dem am Morgen die Sonne aufgeht. Und das Beste, die Fischerbastei bietet einen wunderschönen Vordergrund, den ein gutes Bild braucht. Natürlich lohnt sich der Weg hierher auch am Nachmittag, allerdings teilt man sich den tollen Blick mit zahlreichen anderen Toursiten.

Auch der Blick vom Gellertberg auf die Stadt ist toll. Insbesondere in der Abenddämmerung, wenn die ersten Lichter in der Stadt angeknipst werden, lohnt sich der Weg hierher. Hier solltest du auf jeden Fall ein kleines Reisestativ dabei haben, um ein rauschfreies Bild aufzunehmen.

Straßenbahn auf der Freiheitsbrücke
Die gelben Straßenbahnen sind ein immer wiederkehrendes Motiv

Damit du den richtigen Moment für Sonnenaufgang, -untergang , blaue oder goldene Stunde nicht verpasst, kann ich dir die App PhotoPills ans Herz legen. Diese App verwende ich super gern auf Reisen. Hier bekommst du noch einmal einen Überblick, auf welche Apps ich beim Reisen ebenfalls nicht verzichten kann.

Freiheitsbrücke bei Sonnenuntergang
Bei Sonnenuntergang zur richtigen Zeit am richtigen Ort

 

Auf kulinarischer Entdeckungsreise

Kulinarisch hat Budapest so Einiges zu bieten. Auch in dieser europäischen Hauptstadt kann ich dir nur ans Herz legen, dir Zeit zu nehmen, nicht nur um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu entdecken, sondern auch um auf kulinarische Entdeckungsreise zu gehen.

Wer den Bauch des Soldaten anfasst, wird am Abend mit einem guten Essen belohnt.
Dem Brauch nach, bekommst du am Abend ein gutes Essen serviert, wenn du den Bauch des Soldaten berührst.

Hier findest du den ein oder anderen (Geheim)Tipp, um kulinarisch in die Stadt einzutauchen.

 

Das beste Eis der Stadt

Okay, okay – ich muss ehrlich zugeben, an das Gelato in Rom kommt leider kein Eis der Welt ran. Aber das Eis im Gelarto Rosa kann geschmacklich sehr gut mithalten und ist vor allem ein echter Hingucker. Das Eis wird nämlich weder in Kugeln serviert, noch gespachtelt, sondern kunstvoll in Blütenform auf die Waffeln drapiert.

Kunstvoll drapierte Rosen aus Eis
Fast zu schön, um es zu essen – wir konnten aber nicht widerstehen, das Eis schmeckt super lecker

Hier musst du auf jeden Fall während deines Budapest-Aufenthalts vorbei schauen, das kleine Café liegt direkt an der St. Stephans Basilika (Sas utca 11, St. Istvan Basilica, Mo – So 8:00 bis 20:00 Uhr).

 

Frühstücken in Budapest

Ich gebe zu, im täglichen Berufsalltag nehme ich mir nur selten Zeit, um zu frühstücken. Dafür stellt das Frühstück für mich an Wochenenden und vor allem im Urlaub die wichtigste Mahlzeit des Tages dar – für das ich mir gern Zeit nehme, um gut in den Tag zu starten.

Bemaltes Schaufenster
Wenn’s nach Stefan geht, dann passt der Spruch zu 100 Prozent

Und hier in Budapest haben wir die Chance jeden Tag in einem anderen tollen Café frühstücken zu gehen. Insbesondere im Jüdischen Viertel gibt es in jeder kleinen Gasse ein kleines Café, das mit viel Liebe gestaltet wurden und mit Herzblut betrieben wird.

Und natürlich müssen wir hier die Chance nutzen, um euch unseren Favoriten vorzustellen, den wir auf Erkundungstour in Budapest aufgetan haben:

Sonkapult (Rumbach Sebestyén u. 7)

Das kleine Café ist super gemütlich eingerichtet und wenn ich klein schreibe, dann meine ich auch klein. Nur eine handvoll Gäste finden hier an vier kleinen Tischen in tollem Ambiente Platz, um das leckere Essen zu genießen. Die Karte ist super vielseitig und wir können uns anfangs gar nicht entscheiden, weil einfach alles ganz fantastisch klingt. Wir haben die Qual der Wahl zwischen ausgefallenen French Toast Varianten, leckeren Pancakes und gesunden Sandwiches.

Frühstücksteller im Sokapult
Im Sonkapult könnten wir jeden Morgen frühstücken gehen – so lecker!

Die Teller sind mit Liebe angerichtet und das Essen super lecker. Schade, dass wir nicht alle Gerichte auf einmal ausprobieren konnten, sonst hätte ich glatt noch eine Portion Pancakes bestellt, die mich vom Teller des Nachbartisches angelacht haben.

Das Sonkapult gehört damit zu unserem absoluten Frühstücks-Favorit: gemütlich, super lecker, preiswert und nur zu empfehlen. Ich drück dir die Daumen, dass ein Platz frei ist, wenn du in Budapest morgens auf der Suche nach einem tollen Ort zum Frühstücken bist.

 

Leibgerichte der Ungarn

Sei ehrlich, welches Gericht fällt dir zuerst ein, wenn du an Ungarn denkst? – Gulasch – hab ich recht?

Klar, dass wir uns in Budapest auf die Suche nach einer guten Gulaschsuppe gemacht haben. Fündig geworden, sind wir im Restaurant „Gettó Gulyás“ (Wesselényi u. 18). Das Restaurant bietet nicht nur ein super edles Ambiente, sondern auch leckere Eintöpfe und vor allem eine hervorragende Gulaschsuppe für gerade mal 3,50€. Gutes muss halt nicht immer teuer sein.

Paprika und Ungarn - das gehört einfach zusammen
Paprika darf in der ungarischen Gulaschsuppe auf gar keinen Fall fehlen

Ebenfalls bekannt sind die Ungarn für ihr Lángos – ein flacher frittierter Brotfladen meist belegt mit viel Sauerrahm, Knoblauch und Käse. Während wir in Deutschland meist nur auf Weihnachtsmärkten und Stadtfesten die Möglichkeiten haben Lángos zu essen, geht das in Budapest 356 Tage im Jahr. Vor allem in der zentralen Markthalle bildet sich am Lángosstand täglich eine lange Schlange. Mit den Jahren ist das Preisniveau der Essenstände der Markthalle aber kontinuirlich angestiegen, günstiger bekommst dein Lángos an einem der Straßenstände.

Langos - dafür sind die Ungarn bekannt
Langos in allen Varianten – in der Markthalle nimmt man dafür auch mal eine lange Wartezeit in Kauf

Mein liebstes Leibgericht der Ungarn ist aber der „Kürtőskalács. Dabei handelt es sich um einen Teig, der um einen Holzzylinder gewickelt, mit Zucker bestreut, gebacken und im Anschluss in der Zutat deiner Wahl gewälzt wird. Ich liebe diese süße Leckerei, die man in Budapest an jeder Ecke bekommt. Für meinen Geschmack gibt es den besten ungarischen Baumstriezel, wie diese Süßspeise auch genannt wird, im „Molnár’s kürtőskalács“ (Váci u. 31 direkt am Ferenciek tere). Für 990 HUF hast du die Wahl zwischen Zimt, Kakao, Mandeln oder Mohn – zwar ein bisschen teurer als an den vielen Straßenständen – aber super lecker, ein Muss für deinen Budapest-Besuch.

Steht dir nur wenig Zeit für deinen Besuch in Budapest zur Verfügung? Du willst aber auf gar keinen Fall auf eines der Leibgerichte verzichten? Dann ist der feste Streetfood Market „Street Food Karaván“ (Kazinczy u. 18) eine echte Alternative für dich. Hier gibt es einfach alles und natürlich auch den berühmten ungarischen Obstbrand namens „Pálinka„, der übrigens super als Mitbringsel geeignet ist – es sei denn, du fliegst wie wir nur mit Handgepäck.

Streetfoodmarkt neben dem Szimpla Kert
Eingang zum Streetfood Markt

Selbstverpflegung

Wenn du ein Apartment oder eine Unterkunft über Airbnb gebucht hast, kannst du natürlich viel Geld sparen, indem auf den ein oder anderen Restaurantbesuch verzichtest und dir dein Essen oder Frühstück selbst zubereitest.

Gut sortierte Supermärkte sind in der Stadt nicht schwer zu finden. Apartments mit integrierter Küche kannst du schon für weniger als 40€ pro Nacht mieten. Die ungarische Hauptstadt bietet somit auch beste Voraussetzungen für den etwas schmaleren Geldbeutel.

 

Ich hoffe, mein Artikel konnte deine Neugier auf einen Besuch in Budapest wecken und meine Tipps helfen dir deine nächste Reise noch ein bisschen besser zu planen und vorzubereiten. Damit du eine ungefähre Vorstellungen hast, was dich 5 Tage in Budapest kosten können, folgt hier meine Aufstellung: Wir haben jeweils 32€ für den Flug bezahlt, 6€ für den Transfer vom und zum Flughafen, 150€ hat uns die Unterkunft ohne Frühstück gekostet, ca. 2€ haben wir pro Tag für den Nahverkehr ausgegeben (wir waren eigentlich nur zu Fuß unterwegs). Den größten Posten auf unserer Aufstellung bilden die zahlreichen Restaurantbesuche. Im Schnitt haben wir zwischen 10€ und 25€ für einen Restaurantbesuch ausgegeben, hinzu kommen diverse Eintrittsgelder. Wie du siehst, muss ein Städtetrip nicht teuer sein.

Also dann, worauf wartest du noch? – Viel Spaß in Budapest!

Tina

seit 2014 mit dem Reisefieber infiziert und wenn ich mich nicht zusammen mit Stefan ins Abenteuer stürze, dann lebe und arbeite ich im quirligen Berlin. So oft es eben geht, versuche ich aber den Schreibtisch und den Berliner Betondschungel gegen ein Flugticket einzutauschen um die wundervolle Welt mit dem Rucksack auf eigenen Wegen zu erkunden. Hier erfährst du mehr Über mich und den Blog

Zur Zeit keine Kommentare

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.