Bangkok – hier treffen Gegensätze aufeinander

Ein letztes Mal auf den Weg machen, eine letzte Busfahrt zu unserer allerletzten Station dieser Reise… – so langsam wird uns bewusst, drei Monate vergehen wie im Flug, aber bevor es wieder nach Hause ins kalte Deutschland geht, genießen wir jetzt erst mal die letzten Tage in Bangkok.

Bangkok ist so ganz anders als der Rest von Thailand pulsierend, modern und mitten drin immer wieder Tradition und Kultur. Hier treffen Gegensätze aufeinander, die uns staunen lassen und uns wird schon nach ein paar Minuten klar, dass es hier so viel zu sehen gibt, dass wir es in fünf Tagen nicht schaffen werden alle Highlights zu sehen – also müssen wir Wohl oder Übel noch mal wieder kommen.

Für Tina steht ein Besuch des Suan Chatuchak Weekend Market ganz oben auf der ToDo-Liste und so nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit um durch die Angebote der ca. 10.000 Stände – oder zumindest einen Teil davon – zu stöbern. Hier gibt es wirklich alles, was man sich vorstellen kann: Kleidung, Schuhe, Taschen, Second Hand, Schmuck, Keramik, Kunst, Bücher und natürlich super leckeres Streetfood. Hier fällt es uns wirklich schwer, kein Geld auszugeben – vielleicht auch der Grund warum wir vier Tage später unsere Heimreise mit insgesamt 6 Kilo mehr Gepäck antreten als noch vor drei Monaten in Frankfurt.

Schuhe-Weekend-Market-Bangkok-Thailand
Hier ist für jeden was dabei – Suan Chatuchak Weekend Market
Kaufhaus-Bangkok-Thailand
Wühltisch im Einkaufszentrum

Der nächste Tag beginnt für uns mit einer Wasssertaxifahrt über den Fluss zum Historischen Zentrum, vorbei am Königspalast und zahlreichen anderen historischen Bauten und Tempeln. Weiter geht es zu Fuß zur Khao San Raod, auf der es sich Stefan nicht nehmen lässt einen Verkäufer zu fragen, wie viel ihn ein Presseausweis kosten würde. Das Anschauungsmaterial am Stand verrät, dass der gute Mann sein Handwerk beherrscht – „Bunte Republik Deutschland“ liest man hier nirgends. Auf unserem Weg quer durch die Stadt begegnen uns immer wieder enthusiastische Tuktuk-Fahrer, die ganz entsetzt sind, dass wir das Laufen der Tuktuk-Fahrt vorziehen und dass obwohl sie uns ganz umsonst mitnehmen wollen. Aber einen Tipp haben sie für uns, wir sollen unbedingt auf den „Golden Mount“, einen Tempel über den Dächern Bangkoks. Die Stufen hinauf zur goldenen Pagode lohnen sich auf jeden Fall, denn wir werden mit einer tollen Aussicht auf die Gegensätze Bangkoks belohnt – um uns herum einfache Häuser und Holzhütten, in der Ferne die riesigen Wolkenkratzer, Hotels und Bürogebäude und zwischen drin immer wieder das Dach eines Tempels. Abends belohnen wir uns mit dem besten und sogar preisgekrönten Pad Thai der Stadt – so lecker.

Khaosan-Road-Bangkok-Thailand
Khao San Road
Dächer-Bangkok-Thailand
Die Dächer Bangkoks
Panorama-Dächer-Bangkok-Thailand
Ausblick vom Golden Mount
Metro-Bangkok-Thailand
Metrolinie durch Bangkok
Buddha-auf-Auto-Bangkok-Thailand
Wo soll’s denn hingehen?
Obdachlose-Bangkok-Thailand
Gegensätze treffen aufeinander
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Bei der Arbeit
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Blick in den Hinterhof

An unserem vorletzten Tag unserer Reise wollen wir noch einmal echtes „fernöstliches Feeling“ tanken und wo könnte man das besser als auf einem Frischemarkt. Also machen wir uns mit der Metro auf den Weg zum Khlong-Toey-Market und was soll ich sagen, wir sind mal wieder überwältigt von der Vielfalt, der Masse und vor allem den Gerüchen, die der Markt versprüht. Hier kann man alles kaufen, lebende Hühner, die vor den eigenen Augen geschlachtet werden, Meerestiere jeglicher Art, frisches Obst und Gemüse, Gewürze – beeindruckend. Selbst nachdem wir den Markt bereits wieder verlassen haben, haften all diese Gerüche immer noch in unserer Kleidung.

Frischemarkt-Bangkok-Thailand
Auf dem Khlong-Toey-Market in Bangkok
Frischemarkt-Bangkok-Thailand-2
Passt auf den Millimeter genau

Am Abend treffen wir uns mit Sarah, Tina’s Freundin aus Erfurt, zufällig ist sie auch gerade in Bangkok. Und so lassen wir den Abend zusammen ausklingen, aber nicht ohne vorher den letzten Sonnenuntergang hoch über den Dächern der asiatischen Metropole vom höchsten Turm Bangkoks „Baiyoke II“ zu beobachten. Und nun ist es soweit, kaum zu glauben, aber der letzte Tag ist angebrochen – wir machen uns auf den Weg zum Flughafen und fliegen wieder nach Hause nach drei Monaten Südostasien-Backpacking-Abenteuer – drei tollen Monaten, in denen wir so viel erlebt haben, die unsere Horizonte erweitert haben – einfach eine unbeschreiblich schöne Zeit!

Portrait-Sonnenuntergang-Bangkok-Thailand
Portrait bei Sonnenuntergang auf dem Baiyoke Tower
Sonnenuntergang-Bayoke-Tower-Bangkok-Thailand
Ausblick vom Baiyoke Tower
Stefan

seit über 10 Jahren Fotograf und seit 2009 offiziell reisesüchtig und permanent von Fernweh geplagt, bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Abenteuern in der großen weiten Welt. Auf meinem Blog möchte ich dir alle meine Tipps zum Thema Reisen und Fotografie verraten und dafür sorgen, dass du perfekt gerüstet in dein nächstes Abenteuer startest!Hier erfährst du mehr Über mich

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