Bella Roma – Die besten Tipps für deinen nächsten Städtetrip nach Rom

Vor wenigen Wochen habe ich Stefan mit einem Städtetrip nach Rom überrascht und ich kann dir einen Besuch dieser wunderschönen Stadt nur ans Herz legen.

Rom hat uns nicht nur mit seiner jahrtausendealten Geschichte und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten überzeugt, vor allem die vielen kulinarischen Köstlichkeiten sind ein Grund hier noch einmal herzukommen – jeden Tag leckere frisch gemachte Pasta, Pizza, Tiramisu, das beste Eis, das wir bisher probieren durften … schon beim Schreiben läuft mir wieder das Wasser im Mund zusammen.

Wie ich die Städtereise nach Rom geplant habe und welche Tipps und Tricks ich dir für deine Reise abseits der üblichen Touristenpfade ans Herz legen kann, erfährst du in diesem Artikel.

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Tipps für deine Reise nach Rom gefällig, in diesem Beitrag wirst du fündig!

 

Wann ist die beste Zeit im Jahr um Rom einen Besuch abzustatten?

Rom befindet sich in der gemäßigten Klimazone – so kannst du in Rom fast das gesamte Jahr mit mildem und sonnigem Wetter rechnen.
Zu den kältesten Monaten zählen Januar und Februar, hier kann die Temperatur auch schon mal unter 10°C sinken.

Ab April klettert das Thermometer auf über 20°C – April und Mai sind daher optimal um Rom einen Besuch abzustatten. Zwar laden die vielen Feiertage in dieser Zeit zu verlängerten Wochenenden in Rom ein, allerdings ist die Stadt dann noch touristischer und auch die Preise für Flug und Unterkunft ziehen deutlich an – dies sollte dir bewusst sein, wenn du nach der optimalen Reisezeit für Rom suchst.

Ab Juni beginnt der Sommer in Rom und Temperaturen über 30°C werden erreicht, auch im Juli und August ist das Klima in Rom sehr heiß und trocken – Bedingungen, die einen Städtetrip erschweren, aber nicht unmöglich machen.

Ab September sinken die Temperaturen wieder auf angenehme 20°C und so bieten sich die Monate September und Oktober ebenfalls für deinen Städtetrip nach Rom an.

 

Wie viel Zeit für deinen Städtetrip nach Rom einplanen?

Natürlich hängt diese Entscheidung zunächst stark von der dir verfügbaren Zeit bzw. von deinen Urlaubstagen ab.

Rom ist eine wundervolle Stadt, es gibt so viel zu entdecken – egal ob du drei, vier oder fünf Tage einplanst, alles wirst du nicht sehen können, weil sich hinter jeder Ecke etwas Neues versteckt – mit diesem Gedanken lässt es sich viel einfacher planen.
Auch vor Ort kann ich dir nur empfehlen, deine Tage nicht allzu voll zu planen – sonst würde dir die Chance entgehen – dich in ein tolles Restaurant zu setzen, das Treiben auf der Straße zu beobachten und Rom einfach mal zu genießen.

Wir waren vier Tage (von Dienstag bis Freitag) in Rom und haben dies als sehr angenehm empfunden.

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Blick über die Dächer Roms

Wenn du deinen Städtetrip nach Rom über’s Wochenende planst, dann hier noch der Tipp, dass viele der staatlichen Museen montags geschlossen sind – das Vatikanmuseum schließt an Sonntagen seine Pforten, hat aber dafür montags geöffnet.
Ausnahme bildet der letzte Sonntag im Monat hier gelangt man überall kostenfrei in die staatlichen Museen, aufgrund dieser Tatsache kann es aber unerträglich voll werden und auch Tickets können für diese Sonntage nicht vorreserviert werden.

 

Einen günstigen Flug nach Rom buchen

Nach Rom fliegen zahlreiche Billigflugairlines (wie Ryanair oder Easyjet), so kommst du von Deutschland für kleines Geld in knapp zwei Stunden in die italienische Hauptstadt. Je flexibler du bezüglich der Flugzeiten bist, desto günstiger kann der Flug werden.
Wir hatten ein vorgegebenes Zeitfenster und so habe ich zwei bis drei Monate vor Beginn der Reise mit der Suche über eine Flugsuchmaschinen wie momondo nach günstigen Flügen begonnen (bzw. direkt über die Seite der Airline) und bin belohnt worden – für Hin- und Rückflug Mitte Mai von Berlin Schönefeld nach Rom habe ich 60€ pro Person (nur Handgepäck) bezahlt.

 

Wo am besten in Rom übernachten?

Für deine erste Städtereise nach Rom empfehle ich dir eine Unterkunft in der Nähe der Sehenswürdigkeiten bzw. in der Nähe einer Metrostation zu suchen. Seid ihr zu zweit empfiehlt sich ein Hotel oder Bed and Breakfast zu buchen, schon ab zwei Personen kann sich aber auch eine Suche nach einem Apartment über airbnb bezahlt machen. Unsere Unterkunft habe ich, genau wie den Flug, auch zwei bis drei Monate vor Reisebeginn gefunden und gebucht – wie sich herausstellte ein richtiger Volltreffer.

Unsere Unterkunft lag ca. 3 Gehminuten von der Metrostation Ottaviano und keine 10 Gehminuten vom Petersdom entfernt, der optimale Ausgangspunkt für unsere täglichen Sightseeing-Trips. Hier wurde uns das Frühstück ans Bett gebracht – ein toller Start in den Tag.

Ein kleiner Hinweis: für eine Unterkunft in Rom wird pro Nacht eine Art „Kurtaxe“ fällig – egal ob Hotel, Bed and Breakfast, Pension oder Apartment – pro Nacht und pro Person können zusätzlich 2 bis 7 Euro je nach Art der Unterkunft anfallen.
Meist wird „Kurtaxe“ separat ausgewiesen und muss auf den anfallenden Preis drauf gerechnet werden, daher solltest du diese Gebühr auf jeden Fall bei der Preiskalkulation berücksichtigen.

Wir haben pro Nacht pro Person ca. 40€ für unsere Unterkunft bezahlt (inklusive Frühstück) – das ist kein super günstiger Preis aber in Anbetracht von Lage und Komfort durchaus gerechtfertigt.

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Street Art auf Roms Straßen

 

Vom Flughafen in die Stadt

Rom verfügt über zwei Flughäfen – viele der Billigairlines landen in Rom Ciampino. Die billigste Alternative um ins Zentrum zu kommen, ist vorab online ein Busticket für ca. 5€ zu buchen. Hier findest du die beliebtesten und günstigsten Anbieter: www.terravision.eu, www.sitbusshuttle.com, www.schiaffini.it.

Der Bus benötigt je nach Verkehrslage 40 bis 60 Minuten zum Hauptbahnhof (Rom Termini), von da aus kannst du die Metro zu deiner Unterkunft nehmen. Die Busunternehmen sind super flexibel, zwar muss das Ticket ausgedruckt vorgezeigt werden – allerdings spielt die gebuchte Uhrzeit eine eher untergeordnete Rolle – solange noch Leute in den Bus passen, kannst du auch mitfahren – kein Problem also, wenn dein Flieger Verspätung hat oder du entscheidest doch schon einen Bus eher zu nehmen. Natürlich kannst du dein Ticket auch vor Ort – also am Flufhafen oder am Hauptbahnhof (Rom Termini) – kaufen, dies ist dann aber ein bis zwei Euro teurer als online. Ein Taxi vom Flughafen in die Stadt sollte dich nicht mehr als 30€ kosten.

Solltest du in Rom Fiumicino landen, kannst du ebenfalls einen Bus für 5€ ins Zentrum (Rom Termini) online buchen, der Zug „Leonardo Express“ bringt dich für ca. 14€ in 30 Minuten zum Termini und für das Taxi solltest du nicht mehr als 48€ vereinbaren.

Einen Tipp für den Rückflug: Plane genug Zeit für die Rückreise zum Flughafen ein, Roms chaotische Straße sind unvorhersehbar – wenn es einen Stau gibt – dann kommen weder Bus noch Taxi voran.

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Eine Reise nach Rom lohnt sich in jedem Fall

 

Zeit und Geld sparen – vor der Reise Tickets online buchen

Rom gehört zu den meistbesuchten Städten der Welt, über 8 Millionen Touristen statten der italienischen Hauptstadt jedes Jahr einen Besuch ab. So ist es kein Wunder, dass sich vor den berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt lange Warteschlange bilden.
Mit ein wenig Vorbereitung kannst du diese Warteschlangen überspringen – aber aufgepasst: es gibt es wahnsinnig viele Anbieter, die aus dieser Situation Profit schlagen wollen.
Die günstigsten lokalen Anbieter, die auch ich genutzt habe um Tickets vorher online zu buchen, habe ich dir hier aufgelistet:

Vor dem Vatikanmuseum bildet sich jeden Morgen ein kilometerlange Schlange – ein super Gefühl, wenn du mit deinem vorreservierten Ticket an dieser Schlange vorbei marschieren kannst – dafür zahle ich gerne eine Servicegebühr von 4€, sodass der Eintrittspreis insgesamt pro Person 20€ beträgt.
Die Reservierung für Vatikanmuseum und Sixtinische Kapelle nimmst du hier vor. Einfach eine gewünschte Zeit + Tag auswählen, Bestellvorgang abschließen, Reservierung ausdrucken und an der Kasse im Vatikanmuseum gegen die eigentlichen Tickets eintauschen.

Auch für Kolosseum, Forum Romanum und Palatino kannst du dein Ticket für 12€ vorab online kaufen, hier fällt zusätzlich eine Servicegebühr von 2€ an. Trotz vorab gekauftem Ticket kann es aber zu Wartezeiten kommen, da jeder Besucher einen Security Check durchlaufen muss.
Dein Kombiticket buchst du vorab hier. Anders als beim Vatikanmuseum ist das Komibiticket für Kolosseum, Forum Romanum und Palatino weder vom Datum noch von der Uhrzeit abhängig – die Tickets können bis zum Ende des Jahres, in dem sie gekauft werden, eingelöst werden und gelten für zwei aufeinanderfolgende Tage.

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Das wohl berühmteste Fotomotiv Roms

 

Was soll ich einpacken?

Handgepäck ist für einen Städtetrip nach Rom vollkommen ausreichend – besinn dich auf das Wesentliche – bei 27°C und Sonnenschein brauchst du nicht viele Klamotten. Hinzu kommt, dass du beispielsweise bei Ryanair neben dem kostenfreien Handgepäckstück auch noch eine kleine Tasche mitnehmen darfst – optimal um Kamera und Objektive zu verstauen. Außerdem solltest du für tolle Nachtaufnahmen ein kleines handliches Reisestativ einpacken.
Nicht vergessen – denk an bequeme Schuhe, sonst wird der Städtetrip schnell zur Tortur.
Außerdem ist es zu empfehlen eine kleine Trinkflasche einzupacken – überall in Rom findest du Trinkwasserbrunnen – die sogenannten Nasoni „Riesennasen“, die Wasser spenden, so die Hitze erträglich machen und aus denen du bedenkenlos frisches Wasser trinken kannst.

 

Unterwegs in Rom – Roms Nahverkehr

In Rom von A nach B zu kommen, ist recht günstig – jede Einzelfahrt kostet 1,50€ egal ob mit Metro, Bus oder Tram – sobald du umsteigst bzw. das Drehkreuz in der Metrostation verlässt, zahlst du wieder 1,50€ oder du entscheidest dich gleich für eines der verschiedene Kombitickets (24h Ticket: 7€; 48h: 12,50€; 72h Ticket: 18€ oder Wochenticket: 24€). Die Entscheidung hängt natürlich ein kleines bisschen von der Lage deiner Unterkunft ab, die Tickets können in jeder Metrostation am Automaten gekauft werden. Einen aktuellen Netzplan findest du hier.

Durch die perfekte Lage unserer Unterkunft haben wir Roms Nahverkehr sehr sehr selten genutzt und waren meist zu Fuß unterwegs – insgesamt haben wir am Tag mehr als 12 Kilometer zu Fuß zurück gelegt – wenn du mich fragst, die beste Art und Weise eine Stadt zu erkunden, Fotomotive zu entdecken und das ein oder andere Restaurant oder Cafe aufzustöbern.

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Halte die Augen offen und zahlreiche Fotomotive werden dir über den Weg laufen
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Hinter jeder Ecke wartet ein neues Motiv auf dich

 

Was gibt es in Rom zu entdecken? – 8 Ideen in die Stadt einzutauchen

Die acht schönsten Sehenswürdigkeiten Roms habe ich dir hier zusammengefasst, auch wenn es mir schwer fällt mich auf acht zu beschränken, weil es einfach viel zu viele schöne Orte in Rom gibt.

 

Auf Fototour in Rom

Der Petersdom gehört zu den wohl beliebtesten Fotomotiven Roms – ob am Tag oder wunderbar erleuchtet in der Nacht. Ich bin mir sicher, dass auch dein Objektiv den Petersdom einfangen wird, daher haben wir dir hier einige Anregungen für die richtige Perspektive aufgelistet:

Der Petersdom beeindruckt vor allem aus der Nähe, gegen Abend werden die Touristenströme weniger und du kannst dich auf dem Petersplatz positionieren. Die Sonne geht hinter dem Petersdom unter und sorgt meist für einen tollen Himmel im Hintergrund.

Für ein Foto bei Nacht solltest du beachten, dass der Petersplatz gegen 23 Uhr von der Polizei geräumt wird.

Vergiss dein Reisestativ nicht, für ein gutes und vor allem scharfes Bild benötigst du bei Nacht eine längere Verschlusszeit, die sich aus der Hand nicht ohne Wackler fotografieren lässt.

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Langzeitbelichtung auf dem Petersplatz bei Nacht

Auch aus der Ferne gibt der Petersdom ein tolles Fotomotiv ab. Besonders wenn es dunkel wird und der Petersdom erstrahlt, bieten zwei Brücken einen tollen Ausgangspunkt für das perfekte Bild. Zum einen kannst du dich auf der Brücke „Ponto Umberto“ positionieren, hier hast du nicht nur den Tiber sondern auch die berühmte Engelsbrücke im Vordergrund, zum anderen bietet auch die Brücke „Ponto Garibaldi“ eine sehr schöne Perspektive.

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Langzeitbelichtung bei Nacht, aufgenommen von der Ponto Garibaldi
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Langzeitbelichtung des Petersdoms und der Engelsbrücke, aufgenommen von der Ponto Umberto

Noch weiter weg – aber dafür aus einer ganz besonderen Perspektive – kannst du den Petersdom durch das heilige Schlüsselloch fotografieren. Wie du dorthin gelangst, liest du hier.

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Blick durch das heilige Schlüsselloch auf den Petersdom, aufgenommen mit einem Teleobjektiv

Die Dächer Roms, zwischen denen immer wieder ein beeindruckende Kirchenkuppel auftaucht, bieten auch ein tolles Fotomotiv. Eine wunderbare Aussicht kannst du von den Terrassen der Parks „Giardino degli aranci“ und „Villa Borghese“ genießen, von hier kannst du auch die romantischen Sonnenuntergänge über Rom bestaunen.

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Sonnenuntergang über den Dächern Roms, aufgenommen vom „Giardino degli aranci“

Einen richtigen Rundumblick bekommst du von der Kuppel des Petersdoms oder vom Monumento Naz. a Vittorio Emanuele II, das per Fahrstuhl erklommen werden kann.

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Blick auf den beeindruckenden Petersplatz

Generell gilt, für ein tolles Foto brauchst du warmes Licht, egal welches Fotomotiv du vor der Linse hast – am Abend bei tiefstehender Sonne wirkt jedes Motiv schöner als mittags wenn die Sonne am höchsten steht.

 

Auf kulinarischer Entdeckungsreise

Allein kulinarisch ist Rom eine Reise wert – so leckeres Gelato hast du noch nie gegessen – glaub mir.

Ich kann dir nur ans Herz legen, dir bei all den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten genug Zeit zu nehmen, auch mal eine Pause einzulegen um durchzuatmen und das leckere Essen zu genießen.

Da Rom genauso viele gute Restaurants und Cafés wie Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, findest du hier den ein oder anderen Geheimtipp um kulinarisch in die Stadt einzutauchen:

Das beste Eis der Stadt

Ich habe noch nie im Leben so gutes Eis gegessen und dieses wird mir durch seinen authentischen tollen Geschmack immer in Erinnerung bleiben – das beste Eis der Stadt bekommst du im „Giolitti“ (Via degli Uffici del Vicario 40) zwischen Pantheon und Parlament. Das „Giolitti“ ist ein Traditionsbetrieb der schon seit 1900 besteht. Hier musst du mindestens einmal pro Tag vorbei kommen um dich durch die vielen leckeren Sorten zu probieren.

In Italien wird Eis im Gegensatz zu Deutchland gespachtelt, das bedeutet, dass sich der Preis nicht nach der Anzahl der Kugeln berechnet, sondern nach der Größe der Waffel oder des Bechers. Im „Giolitti“ zahlst du zuerst an der Kasse, du kannst zwischen drei verschiedenen Größen für jeweils 2,50€, 3,50€ oder 4,50€ wählen und begibst dich dann mit deinem Zettelchen zur Eistheke um dir deine ganz persönliche Eiskreation zusammen zu stellen – mmh lecker…

Cafés in Rom

An dieser Stelle habe ich einen kleinen Insidertipp für alle leidenschaftlichen Kaffeetrinker, der bares Geld spart.

Du solltest wissen, dass die italienischen Kommunen den Maximalpreis für einen Espresso festlegen – dieser beträgt in ganz Italien einen Euro (egal ob Flughafen, Seitenstraße oder vor dem Trevibrunnen) – jedoch gilt dieser Preis nur, wenn du deinen Espresso im Stehen an der Bar zu dir nimmst. Setzt du dich hin, berechnet jedes Café eine individuelle Servicepauschale – so kann ein Espresso auch mal drei oder vier Euro kosten.

Dies gilt natürlich nicht nur für Espresso – generell sind Getränke, wenn du sie an der Bar zu dir nimmst günstiger, da dann die Servicepauschale entfällt.

Um Missverständnisse vorzubeugen, habe ich noch einen kleinen Tipp für dich – wenn du in Italien einen „Caffè“ bestellst, verstehen die Italiener darunter das, was wir in Deutschland als „Espresso“ kennen.
Die Italiener lieben es beim „Caffè“ einfach – generell werden Caffè, Cappuccino und Caffè Latte unterschieden. Cappuccino und Caffè Latte genießen die Italiener aber nur zum Frühstück. Bestellst du dir also einen Cappuccino nach deinem Hauptgang im Restaurant outest du dich direkt als Tourist.

Den besten Cappuccino bekommst du in der „Bar Amore di Zucca Fabio“ (Via dei Banchi Nuovi 41), den besten Caffè ganz in der Nähe des Pantheons im „Tazza d’Oro“ (Via degli Orfani 84).

Satt und glücklich in Trastevere

Trastevere ist ein Stadtteil Roms, dem du unbedingt einen Besuch abstatten musst. Das ehemalige Arbeiterviertel liegt südlich des Vatikans und westlich des Tibers und besticht durch seine schmalen romantischen Gassen, kreative und ausgefallene Geschäfte und die vielen tollen Restaurants.

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Auf Entdeckungsreise durch Rom

Da Trastevere aber schon längst kein Geheimtipp mehr ist, sichert frühes Kommen einen freien Tisch in einem der begehrten Restaurants – nach 19:30 Uhr können sich tatsächlich Warteschlangen vor den Restaurants bilden – für mich unvorstellbar, aber tatsächlich wahr.

Super leckere Pizza bekommst du im „Ai Marmi“ (Viale di Trastevere 53-59, Di – Do 18:30 bis 2:30 Uhr), lass dich vom Äußeren des kleinen Restaurants nicht abschrecken, hier gibt es die beste Pizza der Stadt.

Urrömisches Flair und leckere Küche gibt es im „Enzo al 29“ (Via dei Vascellari 29, Mo – Sa 12:30 bis 15:00 Uhr und 19:30 bis 23:00 Uhr) aber auch im „Dar Sor Olimpio al Drago“ (Piazza del Drago 2, Mo – Sa 18:00 bis 24:00 Uhr und So 12:00 bis 24:00 Uhr).

Im „Grazia & Graziella“ (Largo M.D. Fumasoni Biondi 5, Mo – So 11:00 bis 1:00 Uhr) ) solltest du unbedingt Dreierlei Bruscetta, die hausgemachten Ravoli mit Ricotta und Spinat und das super leckere Tiramisu probieren. Musst du doch mal auf einen Tisch warten, dann entschädigt dich der freundliche Kellner mit einem kleinen Glas Wein auf’s Haus. Wir haben dort einen wunderschönen lauen Maiabend auf der Terrasse verbracht und ein tolles drei Gänge Menü genossen.

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Super lecker, dieses Bruschetta im Grazia & Graziella musst du einfach probieren!

Unzählige ausgefallene und super leckere Salatkreationen bekommst du im „L’Insalata Ricca“ (Via Giulio Santini 12 oder Via Garibaldi 8), in ganz Rom finden sich zehn Filialen dieses Restaurants. Auch der Hauswein für 4€ (0,5l) ist an einem lauen Sommerabend zu empfehlen.

Einen leckeren Drink nimmst du in der angesagten Bar „Freni e Frizioni“ (Via del Politeama 4-6, Mo – So ab 19:00 Uhr) zu dir.

Nicht nur Trastevere hat gute Restaurants zu bieten, sondern auch auch alle anderen Viertel Roms, geh mit offenen Augen durch die Gassen und du wirst ganz sicher fündig werden.

Selbstverpflegung

Du musst in Rom natürlich nicht jeden Tag essen gehen, wenn du ein Apartment hast oder sogar eine Wohnung über Airbnb kannst du auch selbst kochen um die Kosten für deine Städtereise ein wenig zu senken.
Auf den ersten Blick verfügt Rom nur über „Spätis“ an unserem letzten Tag in Rom haben wir dann aber doch noch eine Supermarktkette namens „Pam“ entdeckt, hier findest du alles, was du brauchst um dich selbst zu versorgen.

Wenn deine Unterkunft kein Frühstück inbegriffen hat, dann musst du natürlich mindestens einmal typisch römisch frühstücken. Die Römer genießen zum Frühstück einen Cappuccino und ein Cornetto (Hörnchen) – authentisch wird dir dies im „Sciascia Caffè“ (Via Fabio Massimo 80a) serviert. In römischen Bäckereien ist es üblich, dass Produkte nicht pro Stück sondern nach Gewicht verkauft werden.

Für den kleinen Hunger zwischendurch kannst du überall „Panini“ (belegtes Sandwich) kaufen – in der „Bar Amore di Zucca Fabio“ (Via dei Banchi Nuovi 41) bekommst du nicht nur den besten Cappuccino der Stadt sondern auch sehr gute Panini.

 

Auf kulinarische Entdeckungsreise kannst du in Rom auch mit einer Foodtour durch Testaccio gehen, diese Touren sind super beliebt, sehr zu empfehlen und du solltest dir dein Ticket schon vor deiner Reise hier online sichern.

Wir haben das leckere italienische Essen sehr genossen und waren jeden Tag ein bis zweimal im Restaurant – wer will in Rom schon selber kochen – dabei haben wir in der Regel für Getränke, eine Vorspeise und zwei Hauptspeisen 25€ bis 35€ bezahlt – durchaus moderate Preise für tolle Produkte. In Italien fragst du nach „Il conto“, wenn du die Rechnung möchtest.

 

Ich hoffe, meine Tipps haben dir ein wenig geholfen deine Reise nach Rom besser zu planen und vorzubereiten. Damit du eine ungefähre Vorstellung hast, was dich 4 Tage Rom kosten können: Wir haben pro Person jeweils 60€ für den Flug bezahlt, 8€ für den Transfer vom und zum Flughafen, 120€ für die Unterkunft inklusive Frühstück, 40€ für den Eintritt zu den Vatikanischen Museen, zum Kolosseum + Forum Romanum und zur Kuppel des Petersdoms inklusive Vorreservierungsgebühren, 1,50€ pro Tag für den Nahverkehr (da wir wirklich fast alles zu Fuß bewältigt haben) und ca. 13€ bis 30€ pro Restaurantbesuch (insgesamt 6 Restaurantbesuche in vier Tagen) und natürlich darf man unseren Eiskonsum nicht vergessen, das ist aber wirklich nicht teuer und super super lecker, ein Eis muss jeden Tag drin sein.

Ich wünsche dir super viel Spaß in Rom – gern kannst du mir einen Kommentar hier lassen.

Tina

seit 2014 mit dem Reisefieber infiziert und wenn ich mich nicht zusammen mit Stefan ins Abenteuer stürze, dann lebe und arbeite ich im quirligen Berlin. So oft es eben geht, versuche ich aber den Schreibtisch und den Berliner Betondschungel gegen ein Flugticket einzutauschen um die wundervolle Welt mit dem Rucksack auf eigenen Wegen zu erkunden. Hier erfährst du mehr Über mich und den Blog

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